Ziel des Beteiligungsprozesses war es, die Bewohnerinnen wie Bewohner, Vereine und Organisationen vor Ort als Erfahrene ihres Umfeldes ernst zu nehmen, Lösungsideen mit ihnen zu entwickeln und sie dazu zu animieren, selbst aktiv zu werden.
Start war im Juni 2015 mit einem Rat für Bürgerinnen und Bürger. Knapp dreißig Personen, die nach Zufallsprinzip aus dem Melderegister ausgewählt wurden, nahmen an eineinhalb Tagen teil und entwickelten gemeinsam Lösungen und Ideen. Ihr Wissen als Expertinnen und Experten des Alltags war gefragt. Im Zuge der ersten Stadtteilkonferenz im Juli wurden die Ergebnisse der breiten Öffentlichkeit präsentiert und die Menschen zur Mitarbeit in Resonanzgruppen eingeladen.
Nach der Sommerpause fanden die Resonanzgruppen zu den Themen „Infrastruktur“, „Verkehr“ und „Netzwerk“ statt und verdichteten die Anliegen und Ideen. Durch die Konkretisierung bildeten sich zu klaren Projektideen Gruppen mit Verantwortlichen, Teams, Zielen, Anliegen, Überlegungen und Kontakte zur Stadtverwaltung heraus.
Die zweite Stadtteilkonferenz im Dezember 2015 informierte die Menschen aus Mühlau über die Weiterentwicklung der Ideen und lud zur fortwährenden Mitarbeit ein.
Die abschließende Projektwerkstatt im Februar 2016 verdichtete die Projektideen erneut. Aktuell wird in Mühlau in fünf Projektgruppen gearbeitet – „Kommunikation“, „bauliche Infrastruktur“, „grüner Lebensraum“, „Verkehr und Raumordnung“ und „Netzwerk Mühlau“.
Die Projektideen sind mittlerweile soweit gediehen, dass jeweils ein Team von Bürgerinnen und Bürgern mit Vorschlägen an die Verwaltung der Stadt Innsbruck herangetreten ist. Von der Verwaltungsseite wird dieser Dialog unterstützt.